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Wikinger legen wieder ab


Dritterfolgreichste Leobener Ausstellung „Die Wikinger“ schloss am 30. November ihre Pforten

105.212 Besuchern Besucher aus dem In- und Ausland tauchten ein, in die faszinierende Welt der Seefahrer, Entdecker, Eroberer, Handwerker und Staatengründer aus dem hohen Norden. Vor allem aber war „Die Wikinger“ eine abenteuerliche Ausstellung für alle Generationen.

„Mit über 105.000 Besuchern erreicht die kulturhistorische Ausstellung ‚Die Wikinger’ einen Stockerlplatz in der Riege der erfolgreichsten Leobener Schauen. Heuer haben wir mit dem dritten Platz Bronze gemacht – im kommenden Jahr werden uns die Skythen und Sarmaten ‚Das Gold der Steppe’ bringen“, zeigte sich Bürgermeister Matthias Konrad erfreut.

Die Ausstellungsbesucher kamen im heurigen Jahr aus ganz Österreich mit den Schwerpunkten Steiermark, Wien und Niederösterreich sowie aus dem benachbarten Ausland. Insgesamt haben auch rund 18.000 Kinder und Jugendliche im Klassenverband und im Rahmen der beliebten Workshops die Ausstellung besucht. Dabei wurde seitens der Verantwortlichen besonders darauf Wert gelegt, dass die Themen der Workshops auf die Ausstellungsinhalte Bezug nehmen.

Auch im Rahmenprogramm zur Ausstellung fanden sich zahlreiche Highlights, wie etwa das Wikingerlager am Murkai, welches innerhalb einer Woche von rund 70.000 Gästen besucht wurde. Innerhalb der Ausstellung war die Inszenierung des Wikingerschiffs in der großen Kunsthalle einer der Besuchermagneten.

Der Erfolg der Ausstellung lässt sich aber auch darauf zurückführen, dass die Wikinger gegenwärtig noch immer mit einem Mythos behaftet sind und als Seefahrer, Plünderer und Helden bezeichnet werden. Natürlich trug auch die beliebte Zeichentrickserie "Wickie und die starken Männer", die uns schon im Kindesalter mit dem Mythos vom schlauen und tapferen Wikinger vertraut machte, zum starken Besucherinteresse bei.

Die Exponate der diesjährigen Ausstellung gehen nach dem Ausstellungsende in Leoben weiter ins deutsche Speyer an das Historische Museum der Pfalz und werden dort ebenfalls im Rahmen einer Wikinger-Ausstellung zu sehen sein. Teile der Einrichtung - wie etwa die Vitrinen werden wie in den vergangenen Jahren für die kommenden Ausstellungen verwendet werden – die Einbauten und Dekorationselemente werden ebenfalls zum Teil nach Speyer gehen. Das bei den Besuchern sehr beliebte Wikingerschiff sucht noch einen Käufer.

„Die Wikinger setzen ihre Segel und verlassen Leoben. Das Ausstellungsteam hat wieder einmal großartige Arbeit geleistet. Mehr als hunderttausend zufriedene Gäste sprechen eine deutliche Sprache“, zeigt sich Kulturreferent StR Franz Valland dankbar und stolz.